Mittwoch, 24. Juni 2015

Azorenexpedition 2015 - Tag 6

Hey Leute!
Heute ist schon Tag 6 und es ging wie immer  nach dem Frühstück um 7.30 zum Hafen Lajes . Von dort aus fuhren wir aufs Meer hinaus und machten uns auf die Suche nach Delfinen und Walen. Nach etwas längerer Suche sahen wir das zweitgrößte Lebewesen auf der Welt, den Finnwal.


Ein Finnwal

Schließlich entdecken wir auch  eine Pottwalmama mit ihrem Jungen. Zu unserer Freude sahen wir ein 6 Meter langes und 1 Jahr altes Pottwalbaby, welches aus dem Wasser sprang und mit einem riesen Platscher wieder auf dem Wasser aufkam.
Dieser Moment war für unser Forscherteam sehr beeindruckend , da wir hier erstmals die volle Größe des Wals bestaunen konnten. Kurz davor bemerkten wir einen starken Geruch, der nach Fisch roch und konnten feststellen, dass die Wale gerade bei der Jagd waren . Später entdeckten wir auch die Fäkalien , die sich in ihrer roten Farbe sehr vom Wasser abgehoben haben. Nachdem wir die Wale nicht mehr wiederentdeckten , weil sie abgetaucht waren, sichteten wir Rissodelfine. Die Rückenflosse dieser Delfine ist grau, der Rest des Körpers ist durch Vernarbungen weiß. Auffällig ist noch der sehr abgerundete Kopf bei dieser Art.


Ein Rissodelfin
Dadurch, das vielen an Bord aufgrund des stürmischen Wetters schlecht war, beendeten wir unsere Expedition am Vormittag eher. Wieder am Hafen angekommen, genossen wir um 12.00 Uhr ein erholsames Mittagessen.

Das Wetter war recht stürmisch


Der Hafen
Nach einer kurzen Mittagspause , in der die einzelnen Teams ihre Zielsetzungen und Präsentationen bearbeiteten, entschieden wir uns für eine weitere Ausfahrt trotz großer Wellen. Diese Fahrt war nicht sehr erfolgreich , da wir nur eine kleine Gruppe von Rissodelfinen sehen konnten. Dennoch hatten wir viel Spaß,  da unsere Fahrt durch die hohen Wellen einer Achterbahnfahrt glich.
Wir wurden alle sehr nass und haben uns dann sehr auf die warme Dusche in der Jugendherberge gefreut . Frisch geduscht, haben wir Abendbrot gegessen und arbeiteten danach noch unsere Präsentationen aus .
Liebe Grüße von den Azoren
Vici

Azorenexpedition-5 tag

Hey Leute!

 

 Nach dem Frühstück welches es wie immer um 07:30 gab , haben wir uns auf den Weg zum Bootssteg in Lajes gemacht.
Dort erwartete uns bereits die Meeresbiologin, die uns bereits auf den Vorherigen Bootsfahrten begleitet hatte.

 Mit einem etwas ruhigeren Seegang als gestern ging es dann hinaus auf das Meer. Leider haben wir heute nicht so viel Delfine und Wale gesehen dennoch war es doch ein aufschlussreicher Tag. Auch war es uns möglich auf der Bootsfahrt einen bereits Entdeckten Pottwal erneut zu identifizieren, da dieser sich durch eine Narbe in der Nähe der Rückenflosse auszeichnete. Besonders war heute auch die Sichtung eines True-Schnabelwals, der sehr selten ist. Des weiteren ist uns eine gute Videoaufnahme mit einem Finnwal gelungen.
 
Der seltene True Schnabelwal

 

Nach einer zweistündigen Mittagspause bis 14 Uhr ging es mit den Minibussen auf eine Erkundungstour um die Insel, bei der viele Pflanzen entdeckt und photographiert wurden. Dabei besuchten wir auch ein kleines Geschäft mit Keramikwaren, und einen Garten wo viele verschiedene Pflanzen angepflanzt waren.
 

Unseren Forschungstag beendeten wir mit Schnorcheln im Meer. Dabei konnten viele Fische gefilmt und erste Freundschaften mit den Quallen geschlossen werden, d.h. mein gesamter linker arm ist geschwollen da die Qualle es dann doch zu gut mit mir meinte. 

 

Nach dem Abendessen begann die Phase der Auswertung.
Da ich heute im Team Delfin und Wale war konnten wir die aufgezeichneten selten Tonaufnahmen super verwenden. Mit der Beendigung und dem Vortrag der Ergebnisse war somit auch der 5. Tag der Azorenexpedition zuende.

 

 

Hier noch ein paar Bilder:


 


 
Liebe Grüße aus Sao Roque,

Vici
 
 

Dienstag, 23. Juni 2015

Azorenexpeditione- 4 Tag

 Hey Leute!

Heute Morgen regnete es bei uns und so konnten wir vormittags leider nicht aufs Meer fahren, um die Wale und Delfine zu beobachten.
Stattdessen haben wir die beiden Walfangmuseen in  Lajes besichtigt.Nach einem kurzen Einspielfilm, in dem die Methode des Walfangens erklärt wurde, konnten wir die Ausstellungen besichtigen. Man konnte die riesigen Behälter und den Ofen anschauen, in dem die Tiere gekocht wurden.
 
 
 
Das Museum in Lajes

Der Ofen in dem der Wal gekocht wurde
 
 
Aus der Fettschicht des Wales wurden unter anderem Margarine oder Schmieröl für Motoren und Maschinen  hergestellt.
 Man sagt auf der Insel: „Nichts vom Wal geht verloren, außer sein Leben.“ Letztlich wird vom Wal alles verwendet.
Damit das Tier aber erstmal gefangen werden konnte, wurde die Jagd  sehr gut geplant und strukturiert.
In einem Aussichtspunkt beobachtete einer das Meer. Bei der Sichtung von einem Wal schoss er eine Leuchtrakete als Signal ab, worauf sich alle Walfänger zu den Booten begaben und das Tier leise umzingelten. Sobald dies geschehen war, wurde das Tier mit einer Harpune mit Wiederhaken an das Boot gebunden und mit einem Speerwurf ins Zwerchfell oder in die Lunge getötet.
Schließlich wurde das Tier mit einer Fahne markiert, sodass ein Motorboot das tote Tier zum Land ziehen konnte. Von der Küste wurde das Tier mit der Seilwinde an Land gezogen und direkt verarbeitet.
 
Nach der Besichtigung gingen wir in Lajes Mittag essen
Während der Mittagspause gingen meine zwei Teamkameraden  auf die suche nach Pflanzen und Tiere die wir in unseren Pflanzen- und Tierkatalog aufnehmen konnten da wir für diesen Tag im Team Flora und Fauna waren. 
Danach ging es dann wieder aufs Meer.
Heute waren die Wellen höher als gestern so wurden wir alle ziemlich nass, aber der Ausflug hatte sich gelohnt da wir wieder neue Delfine kennenlernen konnten, wie z.B den Streifendelfin sowie den Mondfisch
Hier ein paar Fotos:
 
Ein Finnwal








Zwei gemeine Delfine


Ein unter Wasserbild, es entstand als wir mit Delfinen schwimmen durften


Nach dem erfolgreichen Tag sind wir nun wieder in der Herberge und arbeiten weiter an unseren Zielen.
Bis Morgen! Ciao!

Vici


 
 
 


 

Montag, 22. Juni 2015

Azorenexpedition-Tag 3


Hey Leute!

 

Heute am 22.06 ist Tag 3 und somit befinden wir uns voll im Forschungsprozess.
Aber von Anfang an an.
 07:30 Uhr gab es erstmal Frühstück danach haben wir unsere Schnorchelausrüstug gepackt und unsere Verpflegung und sind schließlich in den Kleinbusse gestiegen der uns zu dem Hafen Lajes gefahren hat. Dort wurden wir erst mal vor das Problem gestellt, dass unser Schnellboot einen Motorschaden hat. Dieses konnte jedoch schnell behoben werden, weshalb wir mit einer kleinen Verspätung auf den Atlantik hinaus fuhren.
 
 
Mit so einem Motorboot waren wir unterwegs
 

 

Unser Kapitän stand im ständigem Funkkontakt mit Beobachtern an Land und so  konnte er uns schnell zu verschiedenen Sichtungspunkten fahren. Mit an Bord befand sich eine englischsprachige Meeresbiologin des „Aqua-Azores“ Teams.
An diesen Tag auf dem Meer sind fantastische Aufnahmen über Wasser entstanden
Hier seht ihr ein paar: 
 

Ein Rizzo Delphin
Umso mehr weiße Flecken diese Delphine haben desto älter sind sie.


Gemeine Delphine mit Jungtieren

 
 




 Als erstes konnten wir das zweitgrößte Lebewesen der Erde bestaunen, eine kleine Gruppe von Finnwalen. Bei jeder Sichtung wurde ein vorher angefertigter Bogen ausgefüllt, entsprechend unserer Zielsetzungen. Alle halfen dem Wal- und Delfinteam die einzelnen Punkte abzuarbeiten, wie zum Beispiel das Herausfinden der Gruppengröße (Alt- und Jungtiere), das Messen der Atemfrequenz sowie das Festhalten der Fundorte mithilfe eines GPS-Gerätes.
Insgesamt sahen wir fünf verschiedene Arten. Neben den Finnwalen betrachteten wir einige Pottwale, Sowerby-Delfine, Risso-Delfine und Gemeine-Delfine. Von den gemeinen Delfinen begegneten uns im Verlaufe des Tages mehrere Gruppen mit einigen Jungtieren. Aber auch bei den Finnwalen und den Risso-Delfinen gab es ein paar Jungtiere zu entdecken. So kamen wir mit einer Menge an Daten zurück, nachdem wir zweimal drei Stunden auf dem Wasser verbracht hatten.
Danach begaben wir uns wieder in die Jugendherberge wo wir die erlangten Ergebnisse auswerteten. 



Und das ist das Forschungsteam
 
Bis später!
Vici

 

 
 


 

Samstag, 20. Juni 2015

Azorenexpedition- 1 Tag und 2 Tag

Hey Leute!
Heute ist schon der 2. Tag, aber beginnen wir beim 1.

Nachdem ich  am 19.06 in der Zentrale der IJM eingetroffen war, fand das erste „ComeTogether“ statt. Wir klärten die Aufgabengebiete und jedes Team bekam eine Aufgabe.
Ich bekam für den ersten Tag das Thema MKS(Menschen,Sprache,Kulturen) in den folgenden Tagen  werden wir die Themen wechseln so das jeder jedes Thema mal bearbeitet.
Nachdem jeder sein Thema hatte hielten wir eine kurze Schlummerstunde.
Nach knappen zwei Stunden Schlaf fuhren wir dann am 20.06 um 1:40 mit dem Bus zum Frankfurter Flughafen , wo wir dann um 6:10 Uhr in den Flieger Richtung Lissabon stiegen
In Lissabon angekommen, erwarteten uns schließlich sechs Stunden Aufenthalt, die wir für die Konkretisierung der Zielsetzungen nutzten.

Gegen 16:00 traten wir die letzte Etappe unserer Reise an.
Von Lissabon flogen wir etwa drei Stunden auf die Azoreninsel Pico.
Hier ein Bild aus dem Flieger:


 


Auf der Insel angekommen nahmen wir unser Gepäck entgegen und stiegen in den Bus der uns in die Herberge brachte

Das ist unsere Herberge, ein altes Kloster auf der Insel Pico

Da wir nur 12 Leute sind ging die Zimmereinteilung sehr schnell, nun sitzen wir bei angenehmen 25 °C und zwei Stunden Zeitverschiebung nach hinten bis spät in die Nacht über unsren Themengebieten und versuchen das beste daraus zu machen.

Morgen fahren wir raus auf das Meer und werden die ersten Forschungen anstellen.

Bis morgen!
Ciao!





Donnerstag, 18. Juni 2015

Azoren Expedition 2015 - Los geht´s

Hey Leute!

Die Packliste ist abgearbeitet und es steht alles bereit. Schnorchel, Flossen, Taucherbrille und auch Wanderschuhe sind verstaut.

 


Morgen Abend lerne ich in Heidelberg die gesamte Forschungsgruppe und das Scoutteam kennen.
Wir werden begleitet von einem wissenschaftlichen Mitarbeiter des Zoo Duisburg und Gero Schäfer, der das Institut für Jugendmanagement gegründet hat. Auf unseren Ausfahrten kommt eine englischsprachigen Meeresbiologin und ein Skipper dazu.

In Heidelberg lernen wir uns alle kennen, der Ablauf der Expedition wird besprochen und die Forscherteams werden eingeteilt. Dabei wird auch schon der Aufgabenbereich jedes einzelnen Teilnehmers festgelegt (bin ja gespannt was ich bekomme) sowie die einzelnen Experimente, Versuchsreihen und Dokumentationsschritte werden besprochen.

Nach kurzen Schlummerstunden geht es dann um 2.30 Uhr zum Frankfurter Flughafen und von dort aus starten wir um 6.10 Uhr nach Lissabon und um 16.55 Uhr setzt unser Flugzeug auf der Landebahn der Azoreninsel Pico auf.

Dann gibt es die nächsten Infos, vorausgesetzt unser Jugendhaus in Sao Roque do Pico bietet Internet.

Bis dahin!
Stay tuned!
Eure Vici

Samstag, 13. Juni 2015

Delfine, Wale und Vulkane - Azorenexpedition 2015

Hey Leute :)

 
Ich bin Victoria 14 Jahre alt und komme aus Sachsen :)
Ich fotografiere für mein Leben gern und anlässlich meiner  Forschungsexpedition auf den Azoren  möchte ich diesen Blog veröffentlichen.
Diese Reise trete ich am 19.06 an und werde dann jeweils am Abend meine Erlebnisse sowie meine Fotos hochladen.
Damit ich auf die Azoren fliegen kann musste ich mich natürlich auch vorbereiten, so habe ich jetzt schon diverse Schwimmprüfungen hinter mir und auch meinen Erste Hilfe Kurs.
Aber nochmal genauer zu meiner Reise. Ich werde auf die Insel Pico fliegen und dort mit meiner Forschergruppe in einem Jugendhaus übernachten. Am Tag werden uns halbtägige Forschungsfahrten auf dem Meer erwarten, wo wir Wal-und Delfinarten unter die Lupe nehmen werden, aber auch den Vulkan werden wir untersuchen.
 
Sehe euch dann am 19.06
Vici